Zum Abschluss des internationalen Para-Dressurturnier im polnischen Sopot holte die Kärntnerin Julia Sciancalepore einen weiteren Sieg für Österreich in der Kür, der zweite Kärntner Bernd Brugger wurde Zweiter in Grade IV. 

     

    Nach den tollen Erfolg in den Individual und Team Tests, konnte das rot-weiß-rote Para Dressur Team in den Küren noch einmal punkten.  Unter anderem sicherte sich Julia Sciancalepore einen weiteren  wichtigen Sieg bei diesem für die Qualifikation zu den Paralympics wichtigen Turnier. Sie gewann im Sattel ihres Heinrichs erneut mit 72,645% in Grade I und hatte damit einen deutlichen Abstand von fast 5% auf die Konkurrenz aus Polen.

     

    Bernd Brugger und sein Bellagio 4 sicherten sich trotz Fehlern in der zweiten Galoppwechsel-Tour mit insgesamt 67,083% erneut den 2. Platz in Grade IV. 

     

    Damit hat sich Österreichs Para-Dressur-Team zweifellos in eine sehr gute Position gebracht im Rennen um die sieben Teamtickets für die Paralympics in Tokio 2020. Mit Stichtag 31. Jänner 2020 fällt  die endgültige Entscheidung..

     

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    Die traditionelle Ehrung der Rookies of the year Springen und Dressur erfolgte auch heuer am Freitag Abend vor vollen Rängen beim internationalen Turnier in Salzburg, den !Amadeushorseindoors". Geehrt wurde unter anderem der Kärntner Dressurreiter Felix Artner vom Team Gut Muraunberg. 

    Der gebürtige Wiener wurde bereits im Alter von fünf Jahren von seiner seine Mutter erstmals in den Pferdesattel gehoben. Aus diesem ersten Reitversuch sollte sich wider Erwarten ein richtiges Familienprojekt im Hause Artner entwickeln. Tante Ruth finanzierte das erste Pony „Black Pearl“ als Felix acht Jahre alt war und sorgte somit für den Einstieg in die Turnierszene. Mit der Stute „Calenberg`s Serenade“ gab es bald zwei Pferde im „Artner-Stall“ und die ersten Erfolge (Landesmeistertitel) stellten sich prompt ein. Doch auch wenn Felix fleißig beim Trainieren war, mit der Gesundheit seiner Pferde hatte er immer wieder Pech und musste deshalb immer wieder Pferde wechseln.

    Gleich drei Anläufe nahm sein Onkel in Kauf und investierte mit den Pferden „Estello“, „Firmamento“ und „Ludwig“ in die Karriere seines hochbegabten Neffen. Doch wieder folgten Rückschläge und Felix stand kurz vor dem Aufgeben. Genau zu dieser Zeit wechselte Felix auf das Gut Muraunberg in Kärnten um dort mit Stephanie Dearing und Christian Schumach trainieren zu können. Um den Werdegang ihres Neffen weiterhin zu fördern, überließ seine Tante ihm schlussendlich ihren Erfolgsschimmel „Sisley Santino“ und Felix startete mit dem Grand Prix erprobten Lehrmeister voll durch.

    Langsam legte er im Winter 2018 in Weikersdorf in der Klasse M los, wagte sich dann Anfang 2019 zum Sichtungsturnier in den Pferdesportpark Magna Racino und gewann dort auf Anhieb. Dieser Sieg war auch die Fahrkarte zum ersten CDI nach Wiener Neustadt. Erfolge am Gestüt Achleiten, in St. Margarethen oder Lipica (SLO) stellten sich ein, sodass die OEPS-Dressurreferentin Diana Wünschek auf den sympathischen Kärntner als EM-Teilnehmer setzte. 

    Felix Artner würdigte das entgegengebrachte Vertrauen mit sensationellen Leistungen. Als einziger Österreicher erreichte er im italienischen San Giovanni das Kürfinale bei der Nachwuchs-Dressur-Europameisterschaft. Der Vize-Staatsmeistertitel und der Kärntner Landesmeistertitel rundeten das gelungene Jahr 2019 ab.

    Fotohinweis: Daniel Kaiser

     

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    Christian Schumach und Donna Karacho (Team Gut Muraunberg) holten bei den Munich Indoors im Grand Prix (70,109 Prozent) und in der Grand Prix Kür (72,4) gute Noten jenseits der 70 Prozent und damit im stark besetzten internationalen Feld des CDI4* zweimal Platz 4.
     
    Der Kärntner konnte damit an die Ende Oktober beim Weltcup im polnischen Zakrzow gezeigten Leistungen mit der 12-jährigen Westfalenstute, wo das Duo im Grand Prix (71,13) und in der Grand Prix Kür (76,385) jeweils Platz 2 geholt hatte, anschließen. "Einmal mehr schwerst zufrieden mit Donna, einfach eine Wahnsinnsstute!", jubelt Schumach.

    Kärntens Aushängeschild in Sachen Dressurreitsport Christian Schumach (Team Gut Muraunberg) machte dank seines jüngstes Erfolges beim Dressur-Weltcup im polnischen Zakrzow in der FEI-Weltrangliste einen gewaltigen Sprung nach vorne: Der zweite Platz in der Grand Prix-Kür brachte den St. Veiter und seine Stute Donna Karacho von Rang 558 auf Platz 386. Drei rot-weiß-rote Paare befinden sich unter den Top 100 des FEI Dressage World Ranking: Ulrike Prunthaller mit Bartlguts Quebec (61.), Victoria Max-Theurer und Benaglio (63.) und Astrid Neumayer mit Sir Simon (98.).

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    Einen sensationellen Erfolg verbuchte Kärntens Aushängeschild in Sachen Dressurreitsport Christian Schumach beim Dressur-Weltcup im polnischen Zakrzow: Mit 76,385 Prozent und Platz zwei in der Grand Prix-Kür beeindruckten der St. Veiter und seine zwölfjährige Westfalenstute Donna Kara. Bereits am Tag davor ließ das Paar im Grand Prix mit 71,13 Prozent und und Platz zwei hinter der NIederländerin Anne Meulendijks und MDH Avanti N.O.P. aufhorchen. Noch besser lief es dann für das rot-weiß-rote Duo in der Grand Prix Kür. "Ich bin überwältigt, das ist mein bis dato höchster Score", strahlte Schumach nach der Siegerehrung. Aufgrund dieses Ergebnisses wird er nun weitere Weltcupturniere bestreiten mit dem ganz bestimmten Ziel vor Augen, nämlich die Qualifikation für das Weltcupfinale Mitte April in Las Vegas.  

    Podestplätze holte Österreichs Equipe auch noch in den Nachwuchs-Touren durch die Kärntnerin Chiara Pengg mit Auheim's Divine Etincelle (Young Rider-Tour), Florian Artner im Sattel von Fasten Seat Bealt (Young Rider Tour) sowie Felix Artner mit Sisley Santino (Junioren-Tour).


    Fotohinweis:  Ludowy Klub Jeździecki Lewada   

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