Referat Islandpferde:
Einladung zur LM-Islandpferde von 22.-24.5.2009
EISTÖLT-SPEKTAKEL AM WÖRTHER SEE

Fotoquelle:Rosenhof/HMT Peterse
Da hat der Rosenhof Velden ein wirkliches Highlight auf die Beine gestellt und deshalb war die Eishalle von Velden noch nie so voll. Denn am 6. und 7. Februar traf sich die Elite der Islandpferdereiter zum 1. Alpe Adria-Eistölt-Turnier. Und nicht nur Reitbegeisterte ließen sich von der tollen Stimmung mitreißen. Denn wo sieht man schon mal Pferde auf dem Eis. Am Freitag kamen die Hufschmiede ins Schwitzen, denn es galt 54 Islandpferde mit dem Eisbeschlag auszurüsten. Denn ohne diesen speziellen Beschlag durfte kein Pferd in die Halle. Und unter den strengen Augen von Josef Nelly Auer wurde jede Reiter-Pferd-Paarung auf die notwendige „Eisreife“ überprüft. „Denn es kann schon mal vorkommen, dass ein oder zwei Pferde am Eis nicht laufen wollen“, weiß Turnierleiter und internationaler Richter Josef Auer. So erlangten am Freitag von 54 Pferden 53 die „Eisreife“ und es wurde dem Samstag entgegengefiebert. Am 7. Februar begannen dann um 9 Uhr die Bewerbe und den ganzen Tag über bis in die späten Nachtstunden war die Tribüne der Eishalle Velden voll. „Das gab es noch nie“, waren Eismeister und Bürgermeister begeistert. Und die Ausstrahlung der Kleinpferde des Nordens kam auf dem Eis besonders zur Geltung und sorgte für Begeisterungsstürme des Publikums. In allen Farben kamen sie daher, diese Isländer, und strampelten im Tölt dahin, es war einfach herrlich anzusehen. Teilnehmer aus ganz Österreich, Slowenien, Italien und Deutschland waren dabei. Am Nachmittag sorgten die Speedpass- und Radarpass-Bewerbe für zusätzliche Stimmung. Und auch der Polizist, der mit der Radarpistole die Geschwindigkeit maß, war begeistert. Der schnellste Rennpasser erreichte immerhin 39 km/h (Liselotte Pritz auf Baugi vom Panoramahof) und das auf so kurze Distanz, eine beachtliche Leistung. So ist es kein Wunder, dass auf festem Boden und längerer Distanz Geschwindigkeiten zwischen 46 und 52 km/h gemessen wurden. Und dass ein Eishockeyspieler knapp gegen einen Rennpasser gewinnt, hätte auch niemand gedacht. Das lag aber nur daran, dass der Profispieler besser starten konnte. Im Sprintpass-Bewerb konnte Rutger Bonten auf Yngvi Blesi punkten und den Eistölt der Amateure gewann Arno Braschel auf Ögri fra Asi. Bei den jungen Reitern gewann Edvarda Kock auf Spadi fra Kirkjubae und bei der Jugend Urska Progar auf Gjof vom Hof Osterkamp. Die Eistölt II-Bewerbe der Amateure entschied wieder Arno Braschel in der Allgemeinen Klasse, bei den jungen Reitern konnte Birgit Mandl auf Steinn fra Horni einen Sieg nach Hause tragen und bei der Jugend erneut Urska Progar. Bei den Profis im Eistölt gewann der bekannte Reiter Piet Hoyos auf Teigur fra Tjarnarlandi und beim Eistölt II der Profis konnte sich Thordis Hoyos auf ihrem bezaubernden Steinthor vom Panoramahof durchsetzen.
Und letztendlich waren sich alle einig. Diese Veranstaltung soll ab sofort jedes Jahr in Velden stattfinden.
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